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Klettern auch bei Eis und Schnee? Hier geht es zu den besten fränkischen Winterfelsen. |
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Die besten Winterfelsen im Frankenland.
Im Winter treibt sich die hiesige Kletterszene überwiegend in der Kletterhalle herum. Dennoch ist schon nach einigen Wochen Schlechtwetter die Sehnsucht groß nach sonnigen Wänden in freier Natur. Dafür haben wir eine bunte Mischung der besten Winterfelsen zusammengestellt. Die Wände sind fast ausnahmslos frei von Bäumen am Wandfuß. Sobald sich dann im Winter die Sonne zeigt, zählen diese Flecken zu den wärmsten Plätzen im Frankenjura! Also: Greifen sie zu! Oder träumen sie wenigstens davon... |
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- Röthelfels
Langegezogenes südost bis südwestseitig ausgerichtetes Massiv mit weit über hundert Routen. Der Röthelfels ist das größte Massiv im Frankenjura und bietet viele lange und lohnende Anstiege. Leider sind diese nicht immer gut gesichert!
- Aalkorber Wände
Einer der Modefelsen der letzten Jahre: Hier findet man überwiegend kurze und gut gesicherte Routen, zudem einen langen Boulderquergang im neunten Grad. Leider verschwindet die Sonne schon kurz nach zwei am Nachmittag aus der Wand.
- Schöne Aussicht
Seitdem der Wandfuß vor einigen Jahren freigeholzt wurde, kann hier auch im Winter geklettert werden. Unterhalb der Wand befindet sich eine kindergeeignete Fläche. Leider sind die Routen schon etwas speckig.
- Neue Heimat
Kleines Wändchen hoch über dem Mariental. Die Routen sind zwar kurz, bieten jedoch homogene Schwierigkeiten vom ersten bis zum letzten Zug. Bei Sonne wird es am Wandfuß schnell warm.
- Amerikanische Botschaft
Wohl die Neuentdeckung des angehenden dritten Jahrtausends, (nicht nur) was Wintertauglichkeit anbelangt: Südseitig. Sonnig. Bombig gesichert. Cave: Im rechten oberen Wandteil ist die Sonne ab dem frühen Nachmittag verschwunden. Deshalb besser am Morgen im oberen Teil, gegen Nachmittag dann im unteren Teil die Sonne geniessen!
- Rodenstein
Einer der ältesten Kletterfelsen und beliebtesten Felsen im Frankenland! Weil das so ist, sind auch einige, besonders die leichteren Routen schon ziemlich abgeschmiert. Nichtsdestotrotz ein sehr schönes Sonnengebiet mit einem traumhaften Ausblick.
- Steinfelder Wändchen
Kleines Wändchen mit einer Vielzahl kurzer, gut gesicherter Wege. Fast alle Routen befinden sich im sechsten Schwierigkeitsgrad, alle Routen sind steil und henkelig. Dazu gibt es auch einige längere Quergänge.
- Treunitzer Klettergarten
Die Wand steht im obersten Wiesenttal nahe der Ortschaft Treunitz. Hier findet man vorwiegend kleingriffige und technisch anspruchsvolle Kletterrouten. Auch hier scheint die Sonne den ganzen Tag auf die Wand, zudem wird die Wand nach Regen sehr schnell wieder trocken!
- Dachlwand im Trubachtal
Der Extremklassiker im Trubachtal, beherbergt "Das Goldene Dach" und "Power of Love" aus der Sturm- und Drangzeit des Sportkletterns. Sonnig und windgeschützt, allerdings tummelt sich hier an schönen Wochenenden die Szene. Genussspechte aufgepasst: Eine der schönsten Dreierrouten des gesamten Frankenjuras, der "obere Dachlweg" quert in luftiger Höhe das gesamte Massiv.
- Weißenstein
Der bekannte und allseits beliebte Weißenstein bei Neuhaus kann auch im Winter beklettert werden. Allerdings macht das nur im linken Wandteil so richtig Laune, weil sich hier die Sonne blicken lässt. Der rechte Wandteil bleibt leider den gesamten Winter frostig, weil sich die tiefstehende Sonne hinter dem Gegenhang versteckt.
- Geckofels
Sonnengeflutete Terasse im Wiesenttal unmittelbar links der Aalkorber Wände. An der südwestseitig ausgerichteten Wand befinden sich fünf Routen zwischen acht und zehn. Der Haken: Wegen Vogelschutzes ist die Wand ab dem 01.02. des kommenden Jahres für den Klettersport gesperrt. Hochamtlich und mit Aussicht auf ein saftiges Bußgeld für Ignoranten!
- Streitberger Schild
Hohe Südwand über den Häusern von Streitberg. Hier wartet etwas gewöhnungsbedürftige Steherei in einer senkrechten bis leicht geneigten Wand. Wie die beiden Güllich-Achter Bernd Arnold-Platte und Schildkröte, die nicht nur im Frankenjura ihresgleichen suchen. Die Wand ist etwas windanfällig.
- Matterhornwand
Eine der ganz großen Wände im Frankenjura, mit 55m Wandhöhe ein wahrer Kolloss. Die wenigen Routen die ganz nach oben führen, werden aufgrund der schlechteren Absicherung im Winter kaum geklettert. Neben den Sportkletterrouten über eine Seillänge gibt es am Fels etliche Bouldermöglichkeiten. An Griffen bietet die Wand vorwiegend Aufleger und kleine Leisten. Achtung: Die Wand ist ab dem 01.02.2004 wegen Vogelschutzes komplett gesperrt.
- Veilbronner Wand
Freistehende Wand oberhalb von Veilbronn im Leinleitertal. Hier gibt es viele sanierte Klassiker und eine neuere Route. Stellenweise ist die Wand brüchig, ansonsten klettert man an typisch abschüssigen Leinleitertal-Leisten à la Totenstein.
- Burglesauer Wand
Oberhalb der Ortschaft Burglesau steht die Burglesauer Wand samt ihrer vier Vortürme Fellhorn, Backschüssel, Piz Beppo und Winklerblock. Ein Großteil der Routen ist gut abgesichert, man klettert vorwiegend an abschüssigen, oftmals schon polierten Griffen.
- Nürnberger Turm
Der Nürnberger Turm - wie fast alle Kletterfelsen bei Würgau - ist seit zwei Jahren freigestellt und damit wintertauglich! Hier findet man lange, klassische, mitunter ausgesetzte Linien vom sechsten bis zum neunten Schwierigkeitsgrad - teilweise etwas weiter abgesichert.
- Hohe Reute
Das Genussklettergebiet bei Spies bietet viele nicht allzulange Routen in den Schwierigkeitgraden 5-7. Die Routen sind überwiegend gut abgesichert, der Fels ist aber in den leichteren Routen schon etwas abgespeckt.
- Brosinnadel
Eine der klassischen Türme im Lehenhammertal. Zwar stehen Laubbäume am Wandfuß, dennoch kann man hier auch im Winter lange und auch leichte Wege geniessen.
- Student
Die hohe, südwestseitige ausgerichtete Wand bietet lange ausdauernde und ausgesetzte Routen. Dafür gibt es - zumindest auf der Sonnenseite - unter acht nicht viel zu putzen...
- Hohler Fels
Um zur Wand zu gelangen, muß man eine Zugangszeit von mindestens 15 Minuten einplanen, bei Schnee sogar noch länger. Dafür liegt das Gebiet sehr ruhig und in idyllischer Umgebung. Die meisten Routen liegen angenehm in der Sonne. Achtung: Für den Rückweg am besten eine Taschenlampe mitnehmen. Sonst ist ein Umherirren in den Happurger Wäldern unausweichlich...
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